Die Aktivitäten in den Gründerjahren waren von geringer Natur da das Geld für die
Anschaffung von Rennrädern meistens sehr knapp war. In den 20-er Jahren jedoch lief der
Verein zur vollen Blüte auf. Die Bliesransbacher Rennfahrer waren weit über die Grenzen
des damaligen Saargebietes hinaus bekannt und erhielten dementsprechend viele
Einladungen zu den Ausgeschriebenen Kriterien. Der Verein zählte zu dieser Zeit
etwa 100 Mitglieder. In der Hitlerzeit nach 1935, insbesondere der 2. Weltkrieg
brachte das Vereinsleben insbesondere dieses Ortsvereines weitgehend zum erliegen.
"Nikolaus Lang" brachte den Vereinsbetrieb mit Sportkameraden um 1948 wieder in Schwung.
Das Interesse war enorm. Aber damals mangelte es an Rennmaschinen und es fehlte die
Genehmigung durch die französische Militärbehörde. Wie Vereinsmitglied Egon Schwartz sich
erinnert, erteilte ein französischer Leutnant namens Tibault 1948 das sogenannte
"avis favorable". Damit konnte der Radsport in Bliesransbach wieder aufleben.
Zugleich verzichteten die Radler auf den bisherigen Vereinsnamen RFV "Germania" und
nannten den Verein jetzt Radsportverein "Edelweiß" Bliesransbach. Nachdem alle Voraussetzungen
geschaffen waren, nahmen die Radler den Übungs- und Rennbetrieb auf. Über die
Straßenrennen in dieser Zeit wird auch heute noch mit Achtung und Stolz geredet.
Folgende Mitglieder haben den "Radsportverein Edelweiß" Bliesransbach e.V.
im Jahre 1950 wieder neu gegründet:
- Lang Nikolaus
- Lang Emil
- Bähr Johann
- Heß Jakob
- Kany Wilhelm
- Martin Georg
- Bähr Edmund
- Kany Josef
- Breier Josef
- Baque Kurt
- Schwartz Egon